Presse

Fotowettbewerb startet

Das Bordesholmer Haus ist überall

„Mit der Fachhochschule Kiel wtrd in dem Projekt „Bordesholmer Haus“  der Frage nachgegangen, wie man traditionelle Bauformen – nach der Devise „nicht kopieren, sondern kapieren“ – mit der Neuzeit verbindet. Es kann auf andere Landesteile übertragen werden und soll Impulse für den Blick nach vorne geben,“ meint Manfred Christiansen, Bürgermeister und  Initiator des Projektes. Dazu sei es notwendig auch ein Blick zurück zu investieren. Dr. Juliane Rumpf,  Kreispräsidentin des Kreises Rendsburg – Eckernförde hat die Schirmherrschaft des Projektes übernommen, Mitveranstalter ist die Stiftung Schleswig – holsteinische Landesmussen Schloss Gottorf, die verwaltungstechische Abwicklung liegt beim Amt Bordesholm. Private Sponsoren untertstützen das Projekt.  

In den Dörfern Schleswig – Holstein gibt es oft die unterschiedlichsten Baustile von der Toscana Villa bis zum finnischen Holzhaus oder dem klassischen Bungalow. Traditionell verfügt unser Land über die unterschiedlichsten Baustile, wie den Haubarg auf Eiderstedt, Dreiseithof in Angeln, Elbmarschhöfe, Fischerhäuser, Gutshöfe, Armenhäuser, Schlösser und Geesthöfe.

Bedingt durch Corona zieht es wieder die Menschen mehr in die kleineren Gemeinden und Städte. Hier erwarten sie eine gesunde Umwelt, Chancen zum Home-Office, hohe Mobilität und oft gute Bildungschancen. Die Gemeinden stehen im Zuge Bauleitplanung vor neuen Herausforderungen. 

In einem Fotowettbewerb unter Beteiligung Hobby- und Porfifotografen, Urlaubern, Bauherrn, Handwerkern, interessierten Bewohnern unserer Dörfer und kleineren Städte sollem alte Häuser ebenso dargestellt, wie moderne Wohnanlagen. Gezeigt werden diese Fotos dann in der Auftaktveranstaltung des Projektes Bordesholmer Haus am 27.November 2020,  voraussichtlich in den neuen Eingangshallen im Freilichtmuseum Molfsee. Danach bereitet eine studentische Arbeitsgruppe der Fachhochschule Kiel das Thema auf.   

Teilnahmebedingungen 

1. Jeder Teilnehmer darf maximal 3 Bilder hochladen, alle Rechte des / der Fotos müssen beim Teilnehmer liegen. Teilnehmer unter 18 Jahre benötigen die Zustimmungserklärung der Eltern.

2. Es werden nur Fotos akzeptiert, die per Mail an Manfred.Christiansen@t-online gehen. Der Wettbewerb beginnt am 01. Juli,  eingesandte Fotos bis zum 1. November 2020 werden berücksichtigt.

3. Zugelassen sind nur Foto-Dateien  als JPG, maximale Qualität, Auflösung mind. 300 DPI, relativ zu den angegebenen Formaten (nicht interpoliert!) oder mind. 1800 x 2400 px. Querformate werden bevorzugt.

4. Die Bilder dürfen nur Motive von Häusern und Wohnanlagen aus Schleswig – Holstein zeigen und müssen Bezug  zum Thema „Alte/neue Wohnanlagen  haben.

5. Bei abgebildeten identifizierbaren Personen muss deren Veröffentlichungsgenehmigung oder die des Erziehungsberechtigten beigefügt sein – ansonsten kann das Motiv nicht berücksichtigt werden.

6. Teilen sie per Mail Ihren Namen, Ihre Anschrift, die  Motivbezeichnung und den Aufnahmemonat und -ort mit.

7. Eine Jury prämiert die die ersten drei Plätze mit je 100 € je Foto.

8. Die Gewinner werden bekannt gegeben.

9. Die Auswahl der Bilder erfolgt nicht nur nach den Gesichtspunkten der Aufnahmetechnik und der Bildqualität, sondern auch nach der Themenbezogenheit.

11. Die ausgewählten Gewinnerbilder  gehen mit allen Rechten zur Veröffentlichung in den Besitz des Kulturvereins Bordesholmer Land über. 

12. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Weitere Infos: http://bordesholmerhaus.de 

Wir wünschen allen Teilnehmern/innen viel Erfolg 

Manfred Christiansen 

Transformation unserer Dörfer ins digitale Zeitalter

Das Bordesholmer Haus ist überall

In welchem Lebensumfeld wollen wir in Zukunft leben? Diese und andere Zukunftsfragen stellen sich in Coronazeiten viele Menschen. Es sollen Impulse für den Blick nach vorn gegeben werden. Dazu ist es notwendig auch ein Blick zurück zu investieren,

Der Kreis Rendsburg – Eckernförde stellt für den  Haushalt 2020 – für die Entwicklung einer neuen Baukultur – erste Mittel zur Verfügung. Sie werden von der Wirtschaft aufgestockt.. Zusammen mit der Fachhochschule Kiel gehen unter Schirmherrschaft von Kreispräsidentin Dr. Juliane Rumpf Studenten/innen daran ihre Zukunftsftsvorstellungen zur bezahlbaren baulichen Entwicklung von Eigenheimen, Mehrfamilienhäusern und Gewerbebauten zu entwickeln. Eingang finden diese Vorschläge dann in die Zukunftsplanungen der Kommunen. Initiator dieses Projektes ist Manfred Christiansen, Bürgermeister der Gemeinde Sören, zugleich auch stellv. Landrat des Kreises Rendsburg – Eckernföde. Es wurde eine bundesweit interaktive Internetplattform für Architekten Studenten, Bauherrn und Kommunalvertreter als Dialogmedium eingerichtet.

www. bordesholmerhaus.de http://bordesholmerhaus.de

Die Menschen mit ihren Häusern und Wohnungen prägen die Kulturlandschaft. Bauen und Wohnen haben im Bordesholmer Land zwischen Kiel und Neumünster eine lange Tradition. Seit dem 16. Jahrhundert entwickelten die Menschen  hier eine eigene Baukultur. Bescheidenheit, Sparsamkeit in Verbindung mit den Blick für das Wesentliche zeichneten die Wohnanlagen damals aus. Sie waren entsprechend  funktionell und mit Liebe zum Detail gestaltet und wurden aus vorhandenen ortsnahen Baumaterialien errichtet. Sie entsprachen dem damaligen Lebensgefühl der Menschen. 

In diesem Umfeld entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte das Bordesholmer Haus. Klarheit, Schönheit und Werthaltigkeit über lange Zeiträume zeichnete diesen niederdeutschen Hausstil mit seinen  Nebengebäuden aus. 

Das prägte Dorfbilder und  pflegte das familen- und lebensfreundliche Arbeiten und Wohnen vor Ort. Die Menschen lebten gesund in frischer Luft und liebten ihre Heimat.

Dorfentwicklungspläne: Alte Werte neu entdecken

Zur Zeit erarbeiten viele Kommunen im Lande Dorfentwicklungspläne. Hier geht es um die Fortentwicklung der Dörfer im baulichen, wirtschaftlichen und soziokulturellem Bereich. 

Da liegt nun der Gedanke nahe, kann man in der Neuentwicklung von Häusern und Wohnanlagen nicht an den über sich über Jahrhunderte entwickelten Baustil anknüpfen? Kann man dem heutigen Lebensgefühl der Menschen entsprechend nicht nur den alten Baustil kopieren, sondern kapieren und realisieren, was junge Menschen, Familien und Senioren heute wünschen? Die Wohnung, die eigenen vier Wände, das eigene Haus wird heute mit seiner fester Einbindung in die Region immer mehr zu einem Ankerplatz.

Bauherrn und Mieter verlangen nach bezahbarem Wohnraum. Die Wohnungen und Häuser sollten gesund, klimafreundlich, energiesparend und verkehrsgünstig auch mit guter Anbindung an das ÖPNV – Netz  gelegen sein. In Zeiten von „Home Office“ sollen Arbeiten und Wohnen vor Ort ebenso möglich sein, wie die Nutzung von ortsnahen Freizeitaktivitäten. 

Zukunftsplanung in einer Wachstumsregion

Hier hat der Raum Bordesholm mit seinen Dörfern als Wachstumsregion  zwischen Kiel und Neumünster sehr viel zu bieten. Alle Gemeinden sind mit dem schnellen Internet – eine Grundvoraussetzung fürs Home Office – ausgestattet. Eine schnelle Anbindung an das internationale Auotobahnnetz ist gegeben. Die Kulturlandschaft wird von Landwirten gepflegt. Auf einen intakten Bordesholmer See wird zur Zeit ein besonderes Augenmerk gerichtet. 

Das Bordesholmer Land verfügt über ein umfassendes Bildungsangebot von Kindertagesstätten, Grundschulen und einer Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe. Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe sichern Arbeitsplätze und die Versorgung der Bürger/innen mit einem intakten, guten Infrastrukturangebot von Ärzten, Apotheken und Freizeit- und Sporteinrichtungen.

Damit ist der Bordesholmer Raum ein gutes Beispiel für einen sich wandelnden ländlichen Raum, den immer mehr Menschen als interessanten Lebens- und Wirtschaftsraum schätzen. Demgegenüber ist so manche Großstadt mit erheblichen Problemen belastet. 

Projekt Bordesholmer Haus

  • Studenten/innen bringen neue Ideen ein

Auch von den Studenten/innen  der Fachhochschule Kiel, Institut für Bauwesen soll das Projekt Bordesholmer Haus entwickelt werden. Junge Menschen mit frischen Ideen gehen in einem interdisziplinärem Studienprojekt motiviert an die Arbeit. Im Bordesholmer Land ist man auf deren neue Ideen gespannt, wie sie Materialien, Farben und Formen mit neuen Design auch mit Bezug zum  traditionellen Bordesholmer Haus einsetzen.

  • Mal-, Aufsatz- und Fotowettbewerb

An den Bordesholmer Schulen kann ein Mal – und Aufsatzwettbewerb stattfinden. Mit der Themenstellung: Wie stellen sich die Kinder und Jugendlichen ihre Lebens – und Umweltsituation in der Nachcoronazeit vor. Ein landesweiter Fotowettbewerb zu historischen Bauten, wie dem Bordesholmer Haus kann diese Initiative abrunden.

Eine Jury beim Amt Bordesholm kann die Arbeiten bewerten und auszeichnen.

  • Impulse

Die Gemeinden des Amtes Bordesholm haben die Gelegenheit bei der Aufstellung neuer Ortsentwicklungspläne und Bauleitplanungen die Ergebnisse, der dann ausgezeichneten  Arbeiten,  zu berücksichtigen. 

Die Kreispräsidetin Dr. Juliane Rumpf hat die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen. Das Projekt Bordesholmer Haus wird finanziert je zur Hälfte aus Mitteln des Kreises Rendsburg – Eckernförde, Banken und Wirtschaftsunternehmen aus dem Raum Bordesholm/Neumünster. Weitere Sponsoren sind herzlich willkommen.

Sie können mit dem Initiator des Projektes, Manfred Christiansen, Bürgermeister der Gemeinde Sören und stellv. Landrat des Kreises Rendsburg – Eckernförde Kontakt aufnehmen, Tel. 0171 170 9908, Manfred.Christiansen@t-online.de.

Das Bordesholmer Haus ist überall

“Schleswig – Holstein hat als Brückenland zwischen Nord – und Mitteleuropa eine wechselvolle Geschichte. In den einzelnen Landesteilen ist die Baukultur mit dem Haubarg auf Eiderstedt, dem  Geesthaldenhaus in der Region Schleswig oder der Fischerkate in Ostholstein sehr unterschiedlich entwickelt. 

Ein erfolgreich verlaufendes Projekt Bordesholmer Haus läßt sich gut auf andere Landesteile übertragen. Es ist ein sehr ambitioniertes Ziel für neu zu bauende Wohnungen, Häuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten ein SH – Design zu entwicklen.

“Bei dem Projekt Bordesholmer Haus geht es um Architektur. Es sollen Impulse für den Blick nach vorn gegeben werden. Dazu ist es notwendig auch in einen Blick zurück zu investieren, um aus vielen Perspektiven einen Diskurs zu ermöglichen. Es sollen Ideen generiert werden, die nur in der tiefen Auseinandersetzung mit einem Thema geboren werden können.” Abschliessend meinte Manfred Christiansen. “Es ist ein ambitioniertes Ziel, zur Fortentwicklung für das Land zwischen den Meeren, erste Schritte zur Gestaltung eines SH – Designs zu unternehmen,”

Förderer und Partner des Projektes 



Zimmerei Elwardt, Bordesholm,
Zimmerei Arp, Wattenbek,
Provinzial Versicherung Bordesholm.